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Dienstag, 15. Juli 2014

Arbeiten in Australien: Marketing im Workers Camp

Diesmal hatte ich bei der Arbeitssuche wirklich Glück! Zwar waren wenige Jobs online zu finden, doch ich stellte eine Anzeige mit meiner Joberfahrung in Australien und Deutschland auf Gumtree ein und bekam sehr viele Anfragen.

Freitag, 11. Juli 2014

In der Pilbara - mit Maus und mit neuem Job?

Nach der Nacht bei Exmouth fuhr ich den ganzen Tag bis nach Karratha. Dort tankte ich auf und ging einkaufen, fuhr dann aber weiter in den kleinen Ort Dampier weiter nördlich auf der Halbinsel und Näher am Meer. Da es keinen kostenlosen Platz gab, stellte ich mich auf den günstigsten Caravan Park. Und da Samstag war und sonntags nichts los, buchte ich mich gleich für zwei Nächte ein. Am Abend schaute ich mir den roten Sonnenuntergang am Hafen mit den großen Verladestationen und Tankern an und bemerkte erst kurz darauf, das man diese Verladestation auch von meinem Stellplatz aus hörte: Eisenbahnwagons kamen quietschend zum stehen und luden durch Kippen der Container die Kohle ab. So bekam ich es später erklärt, man hörte es nur, sah es aber wegen eines großen Zaunes nicht. In der ersten Nacht störte es mich noch ein wenig, in der zweiten hörte ich es schon garnicht mehr.

Donnerstag, 1. Mai 2014

Schafe scheren für Anfänger!

Mal wieder stand zur Abwechslung ein Tagesausflug an. Wieder ging es früh los. Wieder sind wir nicht selbst gefahren. Diesmal nahm uns Snow mit zu einer Farm, auf der er gerade Schafe schert. Da wir ja auf einer Schaffarm arbeiten, wollten wir das nicht verpassen.

Freitag, 18. April 2014

Typischer Backpackerjob: Toiletten bauen???

Wir hatten das Ecohut fertig renoviert, was sollten wir nun tun? Auf einer Sheep Station gibt es immer etwas zu tun. Besonders, wenn sie auch Uebernachtungsmoeglichkeiten anbietet.

Mittwoch, 19. März 2014

Leben im Outback - nicht nur Arbeit!

Auch nach fast sechs Wochen auf der Farm haben wir noch nicht genug. Das Ecohut ist zwar fast fertig, aber noch nicht ganz. Wir mussten ein paar Tage Pause einlegen, da eine andere Aufgabe wichtiger war: einen Freilauf für die kleinen Truthähne bauen. Die sind mittlerweile keine Küken mehr, sondern so groß, das sie mehr Platz brauchen als nur die Mini-Hütte, die sie bisher hatten. Das Ergebnis nach drei Tagen seht ihr unten. 

Samstag, 22. Februar 2014

Arbeiten in Australien: Auf einer Sheep Station

Nach langer, ergebnisloser Jobsuche bekamen wir ganz unerwartet eine E-Mail: Shane von der Almerta Station wollte wissen, ob wir noch verfügbar wären. Beim Blick auf das Absendedatum unserer E-Mail im Anhang stellten wir fest, das wir ihr schon fast einen Monat davor geschrieben hatten. Wir wussten garnicht mehr, auf was wir uns da beworben hatten. Aber wir antworteten gleich und vereinbarten dann am nächsten morgen per Telefon, dass wir zu ihr kommen, um alle Einzelheiten zu besprechen.

Samstag, 11. Januar 2014

Arbeiten in Australien: Orangen pflücken

Noch während wir unseren zweiten Zwiebelblumen-Job erfüllten, fragte uns der Chef, ob wir nicht im Anschluss zwei Tage Orangen pflücken wollten. Da wir ja nichts zu verlieren hatten, sagten wir zu. 

Samstag, 28. Dezember 2013

Arbeiten in Australien: Zwiebelblumen ernten

Für diesen Job verschlug es uns in das kleine Örtchen Narromine. In Narromine gibt es eine Coop von Zwiebelfarmern, bei denen die Zwiebelblumen geerntet werden mussten. Angestellt waren wir jedoch nicht direkt bei der Coop, sondern bei einer Personalagentur für solche Jobs. Bei Gumtree fanden wir die Anzeige und kontaktierten die für dieses Gebiet zuständige Dame namens Hannah - sie stammte übrigens aus Vanuatu (Fidschi).

Sonntag, 15. Dezember 2013

Arbeiten in Australien: Kirschen pflücken

Nachdem wir die Blue Mountains durchquert hatten, kamen wir südwestlich in das Gebiet um die Stadt Young, die auch als Cherry Capital bezeichnet wird. Über Gumtree hatten wir uns auf verschiedene Stellen beworben und auch einfach mal verschiedene Farmen in der Broschüre über den Ort abtelefoniert. Erstmal leider ohne Erfolg, denn alle hatten bereits genug Erntehelfer und Farm Hands (für allgemeine Aufgaben). Doch dann früh morgens doch ein Rückruf: wir sollten in einer Stunde da sein, dann könnten wir gleich anfangen.

Mittwoch, 20. November 2013

Arbeiten in Australien: Fencing am Rande des Outbacks

Nach vierstündiger Fahrt von der Küste landeinwärts erreichten wir unseren ersten Arbeitsplatz, Warialda. Dies liegt zwar noch nicht ganz im Outback, ist aber nicht mehr weit davon entfernt. Auf einer sanften Hügellandschaft wächst so weit das Auge reicht nur gelbes Steppengras und ein paar Bäume. Dazwischen grasen Rinder, Kängurus, Wallabys und ein paar vereinzelte wilde Schweine. Und drüber fliegen weiße und rosane Kakadus. Sehr idyllisch, wäre da nicht die Hitze und das grelle Kreischen einer Tischsäge, vermischt mit dem Jaulen einer Flex und dem Motorenbrummen eines Gabelstaplers...

Sonntag, 26. Mai 2013

Arbeit, (fast) nix als Arbeit

Eine Woche im Büro habe ich nun überstanden. Ich arbeite für ein Möbelhaus mit hochwertigen Sofas, Tischen und Stühlen. Meine Aufgaben sind momentan noch recht langweilig, aber was will man machen, wenn man Geld verdienen will?! Also habe ich fleißig alle Adressdaten von einem Gewinnspiel in eine Excel-Tabelle eingetippt. Das waren insgesamt ca. 1.500, die doppelten, dreifachen oder zehnfachen nicht mitgerechnet. Manche Leute geben sich echt Mühe, zu gewinnen. Freitag morgen war ich damit fertig und machte mich an meine zweite Aufgabe: alte Rechnungen scannen, umbenennen und im digitalen Archiv ablegen. Damit werde ich auch nächste Woche noch viel zu tun haben. Mal sehen, was danach kommt. Die Leute im Büro sind sehr nett, die Stimmung entspannt und wir unterhalten uns zwischendurch immer mal wieder ein bisschen. Am Freitag gab's zudem Pizza und ein Glas Wein. Pünktlich um 17 Uhr lassen alle ihre Stifte fallen und gehen Heim.