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Samstag, 13. Dezember 2014

Mittwoch, 10. Dezember 2014

In Unterwäsche durch die Schlucht - in den West MacDonnell Ranges

Nachdem mein Auto aufgetankt und die Vorräte aufgefüllt waren, verlies ich "The Alice" auch gleich wieder und beeilte mich, vor dem Regen in den East MacDonnell Ranges anzukommen. Dies ist eine Auffaltung aus rotem Sandstein nach einer Plattenverschiebung, nicht übermässig hoch aber leicht zügänglich und durch ihre Steinformationen sehr sehenswert! Ich folgte der Strasse an dem Gebirgszug entlang bis fast zum Ende und suchte mir einen schönen und günstigen Stellplatz an der Trephina Gorge aus ($5 pro Nacht und Nase). Ausser mir war niemand zu sehen.

Dienstag, 9. Dezember 2014

Teufel, Aliens und Abzocke - die Devils Marbles und Wycliffe Well

In Katherine musste ich eine schwere Entscheidung treffen: Wollte ich im schlimmsten Hochsommer nach Darwin fahren, oder doch gleich durch die Mitte zum Uluru und weiter nach Südaustralien? Einige Stellen im riesigen Kakadu National Park waren wegen der schlimmen Hitze geschlossen, auch in Litchfield sah es nicht besser aus und zudem findet der Mindil Beach Market, zu dem ich unbedingt wollte, nur in den Wintermonaten statt. Im Visitor Information Center bekam ich einige Antworten auf meine Fragen. Doch als ich von anderen Reisenden erfuhr, dass gerade erst zwei Wochen zuvor ein Backpacker tot in seinem Van gefunden worden war, entschied ich mich doch für den Süden - als Alleinreisende war mir das zu gefährlich. Vielleicht habe ich im Mai/Juni wenn es kühler ist genug Zeit, nochmal her zu kommen.

Sonntag, 7. Dezember 2014

Durch die Hitze der Kimberleys

Tagsüber 37 Grad im Schatten, nachts auch noch 30 - die Kleidung klebt am Körper, der Autositz hat nasse Flecken und nachts bekommt man schon Schweißausbrüche, wenn man die Bettdecke auch nur ansieht. Geschweige denn, mit ihr kuschelt!

Sonntag, 7. September 2014

"Gorgeous gorges" im Karijini National Park

Drei Tage habe ich mir für den Karijini National Park (NP) frei genommen. Zum Wandern, Schwimmen, was anderes sehen und Nachdenken. Und es ist wirklich einer der schönsten NPs Australiens! Und das Wetter war ideal: tagsüber nicht zu warm (um die 28 Grad) mit einem kühlen Wind aber nachts eiskalt!

Samstag, 5. Juli 2014

Schnorcheln in Exmouth

Nachdem ich am Morgen die Bilder der Tour mit den Walhaien abgeholt hatte, verließ ich Coral Bay und fuhr nach Exmouth. Vorbei an unzähligen orange-roten Termitenhügeln zog sich für Strasse gefühlt eine halbe Ewigkeit dahin.

Dienstag, 1. Juli 2014

Delfine in Monkey Mia

Von der Hutt River Province fuhr ich fast nonstop bis nach Monkey Mia auf der Peron-Halbinsel. Am Overlander Roadhouse tankte ich günstig und unterhielt mich ein wenig mit den Rentnern in den zwei Reisebussen, die mich ständig überholten - mal stoppten sie, mal ich. Dann bog ich auf den World Heritage Drive ab. Die Sehenswürdigkeiten unterwegs ließ ich erstmal links (oder rechts) liegen, die wollte ich auf dem Rückweg zum Highway anschauen. Nur am Shell Beach konnte ich nicht vorbeifahren und hielt an. Hier besteht der Strand aus Milliarden kleiner Muschelschalen, die sich über die Jahre angesammelt haben. An manchen Stellen soll die Schicht zehn Meter dick sein und weiter unten zusammen-zementiert. Daraus werden Steine als Baumaterial geschnitten. 

Sonntag, 29. Juni 2014

Kalbarri und die Hutt River Province

Nachdem mein Auto getankt war, machte ich mich auf den Weg durch das Swan Valley (das Weinanbaugebiet bei Perth) Richtung Norden. Ich hielt nur kurz bei Mondo Nougat an. Sie haben sehr schöne modern Geschenkverpackungen für die besseren Sorten Nougat, um Geld zu sparen kaufte ich mir aber eine einfach verpackte Mischung mehrerer Geschmacksrichtungen. Hoch motiviert ging es weiter. Doch dann setzte langsam die Müdigkeit ein. Der fehlende Schlaf von der Nacht im ekligen Hotel in Bali und der kurzen Nacht in Perth machte mir zu schaffen. Mehrmals hielt ich kurz an und schnupperte Frischluft, wenn mir schon fast die Augen zu fielen. Aber ich gab nicht auf und erreichte am späten Nachmittag Geraldton. Ich tankte den fast leeren Tank wieder voll und schaffte noch ein paar weitere Kilometer. Mit dem Sonnenuntergang erreichte ich einen kleinen Parkplatz an einem Lookout in der Nähe von Horrocks.

Mittwoch, 11. Juni 2014

Einmal Pinnacles und zurück

Wir durchquerten Perth von Süden kommend am Meer entlang. Im Vorort Fremantle parkten wir im Parkhaus und spazierten durch die Markthalle. Um uns herum gab es viele verschiedene Obst- und Gemüsestände, ein paar mit Souvenirs und Handgemachtem. Dann schlenderten wir durch einige Straßen Richtung Hafen, wo wir zu Mittag Fish and Chips aßen. Von der tollen Street art an den Wänden einiger Häuser habe ich leider keine Bilder, da ich meine Kamera im Auto liegen gelassen hatte... Die Nacht verbrachten wir auf einem kleinen Parkplatz eines Parks direkt am Ufer des Swan River. 

Dienstag, 27. Mai 2014

Durch die südlichen Riesenwälder bis in die Margaret River Region

Nach einer kostenlosen heißen Dusche in Albany, einem Haarschnitt für mich (der erste seit Oktober!!!) einem Besuch beim Visitor Center, in der Bücherei und einem Einkauf fuhren wir noch schnell in den "Tondirrup National Park", um uns zwei Felsformationen anzuschauen. Die "Gap" ist eine 70 Meter hohe Schneise, in der sich die Wellen brechen und die "Natural Bridge" ist eine in die gewaltigen Granitfelsen geschliffene Brücke. Es war eisig kalt, der Wind pfiff uns um die Ohren und wir fuhren schnell im warmen Auto weiter.

Montag, 26. Mai 2014

Esperance bis Albany - Einöde mit tollen Stränden

Leider konnten wir nur eine Nacht in der schönen Lucky Bay im Cape Le Grand National Park bleiben, da wir weder Bargeld noch Wasser für eine weitere Übernachtung hatten. Der Strand in der Bay war weiß und knirschte unter den Füßen. Das Meer war eisblau und türkisgrün. Und die Klippen waren große glattgeschliffene Granitfelsen. Paradiesisch. Wir kamen uns fast vor wie in Thailand. Am Morgen vor der Abfahrt wanderten wir den kurzen Weg hinüber in die Nachbarbucht (Thistle Cove) und genossen die tolle Aussicht. Auch hier ist der Strand einfach traumhaft und menschenleer.

Dienstag, 28. Januar 2014

Das Ende der Great Ocean Road - kurz vor Adelaide

Nach zwei heißen Tagen am Cape Otway machten wir uns wieder auf den Weg. An der Strasse, die vom Cape zur Great Ocean Road (GOR) zurück führt, hielten wir an, als wir wieder Koalas entdeckten. Unfreiwillig mussten wir dazu dann noch eine Weile stehen bleiben, da die Benzinpumpe von Kathi und Karstens kleinem Van wieder den Dienst verweigerte und das Auto nicht ansprang. Schnell legte sich Karsten unter das Auto und schraubte die Pumpe ab und wieder an - und sie ging wieder. Nach ein paar Kilometern verließen wir die GOR in Richtung der Triple und Little Aire Falls. 

Montag, 2. Dezember 2013

Die Ostküste bis Port Macquarie - Strände, Wald und grüne Wiesen

Nachdem wir unsere Vorräte noch mit ein paar Sachen aus dem Kühlschrank der Farm ausgefüllt hatten - natürlich mit Erlaubnis - und nochmal alles durchgesaugt war, brachten wir noch den Müll zur Müllgrube (der wird hier einfach vergraben) und machten uns dann auf den Weg.

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Zurück im Paradies

Nach dem langen und kalten Winter in Neuseeland wollte ich endlich die Gelegenheit nutzen, auch mal meine Sommersachen aus dem Rucksack auszupacken. Und gerade nach den letzten Tagen freuten wir uns auf die Sonne und den Strand auf dem wunderschönen kleinen Koh Phangan. Urlaub vom Urlaub!

Mittwoch, 25. September 2013

Zurück in Auckland!

Die Zeit vergeht viel zu schnell und ich komme garnicht zum schreiben. In der Zwischenzeit sind wir schon wieder von den Bergen zurück an der Küste. Und nicht nur das hat sich geändert, auch das Wetter spielt verrückt! Eine Woche voller Überraschungen...


Dienstag, 17. September 2013

Im Norden: Von Rangern, Stürmen, Autoteilen und Abstürzen

Nach einer ruhigen Nacht Robin Hood Bay wurden wir am morgen wieder überfallen: Kaum verließen wir das Auto, stürzten sich die Sandfliegen auf uns. Martin steckte sich stylisch das Shirt in die Hose und die Hosenbeine in die Socken - sehr schick ;-). Sobald das Bett gemacht und das Frühstück hervorgekramt war, ergriffen wir die Flucht und setzten unseren Weg durch den östlichen Teil der Marlborough Sounds fort. 

Samstag, 7. September 2013

Die Westküste hoch und rüber zur Ostküste

Auch wenn es langsam Frühling wurde, die Nächte im Westen der Südinsel waren noch eisig kalt. Unter der Daunendecke habe ich mich in eine Fleecedecke eingekuschelt, darüber haben wir die dicke Felldecke gelegt. Mit unserer beider Körperwärme war es nun aushaltbar. Und das vom Milford Sound über Queenstown bis zu den Gletschern der Ostküste.


Montag, 13. Mai 2013

Im Norden der Südinsel

Die Überfahrt mit Bluebridge nach Picton verlief extrem ruhig. An diesem Sonntag gab es kaum Wind und Wellen. Ich hatte vorher gehört, das es schon mal extrem schauckelig sein kann... Ich suchte mir in der Lounge einen bequemen Ledersessel mit Business-Class-Anmutung und Tisch aus und wollte gerade anfangen im Reiseführer über die Südinsel zu lesen, als mich der junge Typ gegenüber in ein Gespräch verwickelte, das erst im Hafen von Picton 3,5 Stunden später endete.

Dienstag, 30. April 2013

Vom Geysir und einem Marae über die Baumwipfel nach Osten

An diesem Sonntag schaute ich mir ein wenig davon an, was Taupo und Rotorua so bekannt macht: die Thermallandschaft. Als Morgenspaziergang fuhr ich zu den Craters of the Moon, einem ca. einstündigen Rundweg durch rauchende Erdlöcher, kochende Schlammbecken, sprudelnden Geysiren und bunten Fumerolen. So dachte ich zumindest, denn so stand es in der Broschüre. Doch auch jemand vom Marketing kann noch auf Marketing reinfallen... Auf der flach bewachsenen Talsenke rauchte es zwar an vielen Stellen (naja, Rauch ist falsch, es ist heißer Wasserdampf), aber das war es auch schon fast gewesen.